Dieser Text beschreibt Marktversagen. Der untere Text beinhaltet die Marktversagen Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Marktversagen Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Marktversagen fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Marktversagen möglichst ausführlich zu halten.
Jeder Text bei Know-Library, sowie ein Teil davon (Definition, Beschreibung etc.), außer Bücher Beschreibungen kann bearbeitet werden. Falls die Beschreibung auf dieser Seite nicht korrekt ist klicken Sie auf 'Beschreibung editieren' um den Text zu korrigieren bzw. neuen einzufügen. Weitere Informationen und Bücher zum Thema Marktversagen Beschreibung , so wie Link zum Forum finden Sie weiter unten. Eine Übersicht der Texte, die das Thema Marktversagen beschreiben finden Sie auf der Seite alle Artikel über Marktversagen. Fragen zu dem Thema Marktversagen können im Forum gestellt werden. Klicken Sie hier um zu dem Forum zu wechseln.
Marktversagen ArtikelMarktversagen ist ein Begriff aus der Wohlfahrtstheorie, einem Teilbereich der Volkswirtschaftslehre. Unter Marktversagen wird eine Marktsituation verstanden, in der es einem sich selbst überlassenen Markt nicht mehr gelingt, die Ressourcen effizient zuzuteilen.
Durch den Preismechanismus kommt es in einem vollkommenen Markt normalerweise zu einem Marktgleichgewicht, das eine effiziente Ressourcenallokation herbeiführt. Eine Situation wird z.B. dann als effizient genannt, wenn sie pareto-optimal ist, d.h. es gibt keine Möglichkeit, die Ressourcen so zu verteilen, dass mindestens einer besser gestellt wird, jedoch nicht gleichzeitig jemand anders schlechter. Voraussetzung für die Herausbildung eines effizienten Marktgleichgewichts sind: Es muss sich bei den betrachteten Märkten um Märkte mit vollständiger Konkurrenz handeln (keine Seite darf über Marktmacht verfügen, die Marktergebnisse dürfen ca. Käufer und Verkäufer berühren, jedoch keine Dritten. Darüber hinaus müssen Käufer und Verkäufer über vollkommene Rationalität verfügen, Informationen müssen also kostenlos für beide Seiten verfügbar sein (und es darf keine Informationsasymmetrien geben).
In der Realität liegen beide Grundannahmen häufig jedoch nicht vor: So existieren beispielsweise einerseits in der Realität Monopole, die in der Lage sind, die Marktpreise zu bestimmen, andererseits hat die Produktion von Gütern häufig externe Effekte, wie z.B. Luftverschmutzung zur Folge, so dass auch die Interessen von am Marktgeschehen Unbeteiligten berührt werden. Die Interessen dieser Dritten werden von den am Markt handelnden Parteien nicht berücksichtigt, so dass die Zuteilung der Ressourcen volkswirtschaftlich betrachtet nicht mehr effizient ist. Nun spricht man von Marktversagen.
Allerdings kann durch das beweisbare Coase-Theorem gezeigt werden, dass es unter engen Voraussetzungen (klare Zuordnung von Eigentums- bzw. Verfügungsrechten, vollständige Rationalität, keine Transaktionskosten) zu Verhandlungen am Markt kommt, die zu einer Internalisierung (=Berücksichtigung) der externen Effekte durch die Marktteilnehmer führen.
Da vor allem die Annahmen vollständiger Rationalität und fehlender Transaktionskosten (z.B. Anwaltskosten bei der Aushandlung von Verträgen) in der Realität nicht erfüllt sind, gibt es in der Realität viele Fälle, in denen der Markt keine effiziente Ressourcenallokation herbeiführt. Dann ist es insbesondere Aufgabe des Staates, Marktversagen zu erkennen und ggf. regulierend einzugreifen. So kann beispielsweise einerseits der Staat die Bildung von Monopolen verhindern (Bundeskartellamt), oder bei einem natürlichen Monopol den Monopolisten in der Festsetzung seiner Preise kontrollieren oder selbst als Anbieter in Erscheinung treten. Andererseits kann der Staat beispielsweise externe Effekte wie Umweltverschmutzung internalisieren, alsoins Marktgeschehen mit einbeziehen, indem er dem Produzenten Steuern auf den Ausstoß von Umweltgiften auferlegt (Pigou-Steuer). In allen Fällen muss jedoch Staatsversagen verhindert werden, insbesondere da der Staat meist nicht über mehr Informationen verfügt, als die Marktteilnehmer.
Weiteres zu dem Artikel Marktversagen | | Andere Leser interessierten sich auch für folgende Beschreibungen: | Anbieter, Aufgabe, Begriff, Bildung, Internalisierung, Konkurrenz, Luftverschmutzung, Marktmacht, Marktversagen, Monopol, Parteien, Produzenten, Ressourcen, Ressourcenallokation, Seite, Situation, Staatsversagen, Steuern, Transaktionskosten | | Schnellzugrif auf verwandte Texte: | | | NEU! Frage im Forum zum Thema: | | Wenn die Beschreibung 'Marktversagen' Ihrer Meinung nach nicht korrekt ist oder in aktueller Version Fehler enthalten sind oder es fehlt die Marktversagen Definition, dann klicken Sie bitte auf "Beschreibung bearbeiten" und schreiben Sie die Eigene Version des Textes. Die Änderungen in der Beschreibung werden sofort aktiv und für alle sichtbar. Ein Administrator wird Ihre Version der Beschreibung und Definition von 'Marktversagen' nachher prüfen. Bitte achten Sie auf die Urheberrechte (Copyright). Wir sind für die besseren Beschreibung von 'Marktversagen' und 'Marktversagen' Definition sehr dankbar.
Alle Tipps zu den Bücher auf dieser Seite wurden automatisch generiert. D.h. die Bücher wurden aus einer Datenbank von dem Computer ausgesucht. Deshalb kann es vorkommen, dass vorgeschlagene Bücher nicht ganz der 'Marktversagen' Beschreibung entsprechen.
Liste aller verwandten Artikel: Anbieter, Aufgabe, Begriff, Bildung, Erscheinung, Interessen, Internalisierung, Konkurrenz, Luftverschmutzung, Markt, Marktmacht, Marktversagen, Monopol, Parteien, Produktion, Produzenten, Ressourcen, Ressourcenallokation, Seite, Situation, Staat, Staatsversagen, Steuern, Transaktionskosten, Umweltverschmutzung, Voraussetzung |
|
|